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Samstag04 Dezember 2021

Persönliches Wachstum

Entgegnungsbefähigung wie auch Kurzzeitgedächtnis

Entgegnungsbefähigung wie auch Kurzzeitgedächtnis nehmen mit forgeschrittenem Alter verhältnismäßig ab. Die Intensität dieser Leistungsreduzierung wird nichtsdestotrotz wie im Zuge intellektueller Kompetenzen von der Erfahrung, von der sozioökonomischen sowie der gesundheitlichen Konstellation des Menschen überlagert. Oft sind diese Gegebenheiten ferner zu dieser Gelegenheit

wirkungsvoller als das chronologische Alter.

Die schöpferische Gestaltungsenergie erfährt vermittels des Alters keine verallgemeinernde Reduktion, die Tatkraft mag demnach bis ins hohe Lebensalter erhalten bleiben. Erwachsene lernen nicht schlechter, statt dessen anders als jüngere Menschen. Bedeutend ist, daß neuer Stoff an zuvor erworbenem Wissen ansetzt, daß die Lerngeschwindigkeit individuell gestaltet sowie der Eigenständigkeit ein tunlichst großer Raum gegeben wird.

Insgesamt ist zu registrieren: Das Erwachsenenlebensalter ist dasjenige Alter, das ebenhin entwicklungspsychologisch kaum untersucht wurde. Generell verbindliche, für jegliche Erwachsenen erwiesene Kennzeichen gibt es an dieser Stelle selten. Die individuellen Verschiedenartigkeiten sind tonangebender als bei irgendeiner vorangegangenen Altersgruppe. Daher mag man wohl kaum mehr, denn Neigungen herausarbeiten.

Das Lebensalter ist  ein Lebenssegment mit einer eigenen Entfaltungsdynamik: Der alternde Mensch mag sich in hohem Maß physischen, psychologischen wie noch sozialen Entwicklungen seiner sozialen Umgebung akkommodieren.

Das biologische Altern kann als Einschränkung der Adaptivität des Organismus charakterisiert werden. Elementar ist allerdings, daß bei weitem nicht sämtliche Organe gleich rasch altern wie noch daß beachtenswerte individuelle Verschiedenartigkeiten unter den einzelnen Menschen bestehen. Der Prozess des biologischen Alterns ist bedingt durch die Erbanlage wie noch überwiegend ferner von der Lebensführung.

Die Position alter Menschen in unserer Gesellschaft trägt gutenteils Minoritätsmerkmale: Die Alten leben räumlich abgetrennt, ihnen wird wenig Ansehen beigemessen wie auch beziehen im öffentlichen Interesse eine allein nachgeordnete Stellung sowie dieses, obwohl sie zahlenmäßig und anteilmäßig einen immerzu größeren Bestandteil der Gesamtbevölkerung ausmachen.