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Samstag04 Dezember 2021

Persönliches Wachstum

Begrenzungen eines Systems: Systemdifferentiationen sind tendenziell unkomplizier

Wahrnehmung von Systemen
Eine Präsenz, ein Ding, ist keinesfalls per se ein System, stattdessen das, welches wir als System deklarieren, und das, was wir als Teil prüfen, hängt von unserer Wahrnehmung ab. Zufolge der Wahrnehmung, welche wegen Erfahrungen, Interessen, Angelegenheiten mitbestimmt wird, stellen sich für unterschiedliche Menschen Systeme ungleich dar.
 
Begrenzungen eines Systems
Die Limitationen eines Systems vis-à-vis seiner Soziale Umgebung sind keinesfalls etwas Gegebenes,

statt dessen sollen sie mental konstruiert werden. Systemdifferentiationen sind tendenziell unkompliziert bei klar erkennbaren physischen Beschränkungen, schwierig jedoch, bei mentalen Gebilden. Wo beginnt bzw. endet das System Verwandtschaft? Gehören z. B. die Hauswirtschaftshelferin, die Hausdame dazu oder keinesfalls?

Systemisches Betrachten
Zum systemischen Denken gehört die Zusammenführung von
...analytischem Denken.
Das zu erklärende Objekt wird in Bestandteile demontiert, erklärt und wiederum zu einem Ganzen zusammengebaut gefügt.

...und synthetischem Denken
Das zu begründende Objekt wird in einem größeren Umfeld betrachtet. Von dieser Perspektive aus wird die Rolle des Einzelteils in der Vollständigkeit gezeigt.

Ziele von Modellen
Modelle müssen Angelegenheiten in eine zusätzliche Beschreibungsform interpretieren und zwar derart,

dass sie überschaubarer und leichter anwendbar werden,

dass die essentiellen Eigenarten der Problemlage weiterbestehen. Das Gefüge soll dem Original unter Berücksichtigung von Rollen, Konsistenzen oder Verhalten affin sein.
 
Modellarten
Körperliche Modelle sind beispielsweise Flugzeugmodelle zur Messung des Luftwiderstands. Mit stofflichen Modellen können Versuche durchgeführt werden.
Linguistisch-semantische Modelle wie z. B. Erklärungsmodelle, mittels dessen reale Objekte beschreibend erfasst werden müssen. Projektionsmodelle, mit deren Unterstützung die Wirkungen alternativer Bedingungen erprobt werden (Simulation).
 
Aktionen bei der Modellbildung
Aufnehmen der elementaren Merkmale, der wichtigsten Daten eines Sachverhalts;
Erfassen und Gliedern der Merkmale.
Abstraktion der besonderen Eigenschaften.
Recherche nach einem geeigneten Konzept.
Übermittlung der Merkmale des Modells auf den Kontext.