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Sonntag03 Juli 2022

Persönliches Wachstum

IQ und kompatibeles Denken

Intelligenz kann man beschreiben als die Befähigung, Probleme zu lösen, indem in einer neuen Situation Beziehungen erfaßt und Bedeutsamkeitszusammenhänge erzeugt werden. Als potentielle Intelligenz wird die vererbte intellektuelle Entfaltbarkeit definiert.

Sie ist keinesfalls direkt fasslich, sondern allein über die aktualisierte Intelligenz, d. h. die konkreten Intelligenzleistungen, die beispielsweise mittels Intelligenztests detektiert werden können.

Untersuchungen über die Entwicklung der intellektuellen Wirksamkeit zeigen, daß Leistungsanstieg bis zum Alter von 12 Jahren am größten ist; die Spanne in dem das Kind elementar seine Leistungsfähigkeit gründet.

Der Intelligenzquotient gibt an, wie die Intelligenzleistungen eines Menschen komparativ mit seiner Lebensaltersgruppe sind. Im Schulalter ist der IQ einigermaßen belastbar und im Zuge dessen ein relativ verlässlicher Maßstab für die Vernunft eines Menschen; IQ-Unstetigkeiten im Laufe eines Lebens sind aber stets möglich.

Ein gesondertes Areal der Intelligenzwissenschaft ist die Kreativität. Darunter ist unterdessen zu erfassen: erfindungsreiches, ingeniöses, verschiedenartiges Denken, welches zu Auflösungen außerhalb der traditionellen Denkbahnen präferiert.

Eine Vielzahl Untersuchungen validieren eine Reduzierung der Kreativität mit Anfang des Schullebensalters und implizieren legen nahe, daß die tradierte Schulsituation mindestens zum Teil dafür ursächlich ist, an erster Stelle vermittels die parteiische Förderung kompatibelen Denkens und den gewaltigen Anpassungsdruck.

Für die Eichung der Kreativität mußten gesondert Tests entwworfen werden; die herkömmlichen sind allein auf die Untersuchung passgenauen Denkens ausgerichtet. Es resultiert daraus eine Causa aller Messverfahren der Vernunft: Jedes bestimmt solche Aspekte, für welche es speziell geschaffen wurde.

Zwischen IQ und Schulverdienste existiert eine Korrelation, jedoch keineswegs ein außergewöhnlich enger. Gleichermaßen bedeutend für die Schulleistung sind die Stützfunktionen, speziell die Motivation und die Arbeitsgrundeinstellung.

Als Begabung wird das Zusammenspiel von gezeigter, testmäßig erfassbarer Scharfsinnigkeit mit den Stützfunktionen festgesetzt. Sie ist die individuelle, persistent verfügbare Eignung, sich mit Problematiken auseinanderzusetzen. Im Rahmen den Stützfunktionen unterscheidet man:

Stützfunktionen
 
kognitive
(Wahrnehmung und Erinnerung)
 
personale
 
Motivierungen (autarke und heteronome)

Arbeitsmentalität (Konzentrationsbefähigung, Geduld usw.)