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Samstag04 Dezember 2021

Börsennotierungen von Handelspapieren: Fluktuationen im Zeitverlauf

Unbeständigkeit

Die Börsennotierungen von Handelspapieren weisen im Zeitverlauf Fluktuationen auf. Das Maß dieser Schwankungen binnen einer bestimmten Periode wird als Wandelbarkeit bezeichnet. Die Rechnung der Volatilität erfolgt unter Zuhilfenahme von historischer Angaben nach determinierten statistischen Prozeduren. Je höher die Wandelbarkeit eines Wertpapiers ist, umso stärker schlägt die Börsennotierung nach oben und unten aus. Die Vermögensdisposition in Handelspapieren mit

einer hohen Variabilität ist letztendlich risikobehafteter, da sie ein höheres Defizitpotenzial mit sich bringt.

Liquiditätsfährnis

Die Bonität einer Geldanlage beschreibt die Opportunität für den Anleger, seine Vermögenswerte unverwandt zu marktgerechten Entgelten zu liquidieren. Dies ist in der Regel dann der Fall, sowie ein Anleger seine Handelspapiere liquidieren kann, ohne dass schon ein gewöhnlich großer Absatzauftrag zu auffälligen Kursschwankungen führt und lediglich auf bezeichnend niedrigerem Quotationsniveau abgewickelt werden mag.

Grundsätzlich sind Umfang und Tiefe eines Marktes gravierend für schnelle und problemlose Handelspapiertransaktionen: Ein Markt hält Tiefe, sofern vielerlei offene Vertriebsaufträge zu Preisen unmittelbar über dem dominanten Preis im Markt vorhanden sind und andersherum viele offene Zukaufsaufträge zu Preisen unmittelbar unter dem aktuellen Kursniveau. Als breit mag ein Markt tituliert werden, sobald diese Aufträge nicht lediglich reichlich sind, sondern sich darüber hinaus auf hohe Handelsmengen beziehen.

Angebots- und nachfragegekoppelte Illiquidität
Für Erschwernisse beim Kauf oder Absatz von Wertpapieren können enge und zahlungsunfähige Märkte verantwortlich sein. In vielen Fällen passieren tagelang Notationen an der Effektenbörse, ohne dass Umsätze erfolgen. Für jene Wertpapiere existiert zu einer bestimmten Quotation nur Angebot (Briefbörsennotierung) oder allein Nachfrage (Geldkurs). Unter solchen Umständen ist die Durchführung eines Kauf- oder eines Verkaufsauftrages nicht sofort, nur in Teilen (Teilexecution) oder lediglich zu widrigen Bedingungen möglich. Weiters mögen hieraus höhere Durchführungskosten entstehen.