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Sonntag16 Januar 2022

Management Skills

Technische Funktionalität von Produkten

Kernaussage des Produktbegriffs

Aus absatzwirtschaftlicher Anschauungsweise ist aber bei einem Produkt keineswegs so sehr der technische Blickwinkel gewichtig, statt dessen mehr die mit dem Produkt realisierbare Nutzeffektstiftung für den Käufer.

Der Konsument bzw. Verwender verbindet mit einem Elaborat bestimmte Nutzenvorstellungen und Nutzenaussichten.

Im Fall des vorher erwähnten Produktss wird extrem schnell prägnant, daß der Kundenkreis in jenem Erzeugnis mehr sieht als nur eine technische bzw. physische Einheit. Für den Kunde stellt sie ein Agens zur Satisfaktion separater Bedürfnisse und Wünsche dar.

Sie erlaubt ihm Freude in seiner Freizeit, schöne Erinnerungen, ja letzten Endes eine Art Unsterblichkeit. Anhand des Erzeugnisses findet er zu einem Hobby, zu handwerklicher oder artistischer Wirkung; möglicherweise befriedigt sie weiters sein Prestigebedürfnis und dient ihm als Positionsymbol.

Dem Erzeugnis wohnt demgemäß aus der Sicht des Kunden unentwegt eine nicht objektive Komponente inne. Das angebotene Erzeugnis hat die Verwertung zum Ziel und wird also vom Kundenstamm in seiner Funktion zur Nutzenstiftung beurteilt: Dieser Tatbestand soll bei der Begriffs bestimmung des Produktes zum Ausdruck kommen:

Ein Produkt stellt eine Leistungsfähigkeit dar, der die Qualifikation innewohnt, dem Abnehmer bzw. Verwender einen bestimmten Nutzen zu stiften.

Der Nutzen eines Produktes existiert aus den beiden Elementen Grundnutzen und Zusatznutzen; bei letzterem ist zusätzlich noch eine weitere Differentiation in persönlichem, soziologischem und magischem Zweck schaffbar.

Der Grundnutzen fusst auf der technischen Funktionalität des Produktes, während der Zusatzvorteil aus Kennzeichen des Produktes resultiert, die mit der reinen Funktionserfüllung wenig oder überhaupt nicht zu tun haben (z.B. Art, Kolorit, Verpackung usw.).

Das Gesamterlebnis eines Produktes ist aus Abnehmerkreisanschauungsweise um so prägnanter, je mehr der Zusatzsinn bei diesem Artikel eine Rolle spielt. Der Zusatznutzeffekt ist unentwegt hierbei von großer Relevanz, falls die objektiven Beschaffenheiten des Produktes schwer durchdringbar sind (z.B. bei technisch komplexen Elaboraten).