Aktuelle Seite: Home Management Sales Promotion-Formgebung von Produkten

Sonntag16 Januar 2022

Management Skills

Sales Promotion-Formgebung von Produkten

Produktpolitik involviert jegliche Entscheidungen, die in direkte Verknüpfung mit dem einzelnen Produkt getroffen werden und darauf gezielt sind, neue Produkte zu realisieren und im Markt einzuführen (Produktinnovation), bereits im Markt erprobte Produkte zu variieren (Produktmodifikation) sowie 'alte' Produkte aus dem Programm zu extrahieren (Produkteliminierung) (Meffert).

Entscheidungen über Produkte und Produktionsprogramme sind den marketingpolitischen Grundsatzentscheidungen verbunden. Sie sollen am Beginn aller Kalküle für die ideale Marketingstrategie stehen.

Ein essenzieller Nutzeffekt des Instrumentes Produktpolitik existiert darin, daß neue oder verbesserte Produkte für eine unbestimmte Periode einen Vorsprung vor dem Mitbewerb absichern.

Im Rahmen des Marketing-Mix ist die Produktpolitik nicht denn ein technisches, sondern als eine marktbezogene Problematik zu erfassen. Einzig diejenigen Unternehmungen werden ihre gesteckten Ziele erreichen, denen es gelingt, ihre Produkte kohärent auf die Bedürfnisse des Marktes zu kalibrieren. Die Marktausrichtung in der Produktpolitik bildet die Basisstütze für den Unternehmungserfolg.

Dies wird ebenfalls vor allem dadurch augenfällig, daß gegenwärtig in vielen Unternehmungen die prägnanten Umsätze mit Produkten erzielt werden, die vor zehn oder überhaupt fünf Jahren noch  nicht im Produktionsprogramm waren. Nur vermöge einer rigoros marktorientierten Produktpolitik wird den Firmen eine zeitgerechte Anpassung an die sich immer schneller wandelnden Marktverhältnisse gelingen.

Innert des absatzpolitischen Instrumentariums nimmt die Produktpolitik eine schwerwiegende Position ein. Im Endeffekt hängen u.a. die Weise der Preispolitik, die Gestaltung des Vertriebsapparates, die spezifische Qualität der Werbung und Sales Promotion von der Formgebung des Produktes ab, für das sie gelten. Alle diese marketingpolitischen Tätigkeiten sind unentwegt produkt- bzw. sortimentsbezogen.

Produktpolitische Maßnahmen verschaffen den Firmen ein sog. vorübergehendes Monopol oder mindestens zeitlich begrenzt eine monopolähnliche Position mit guten Ertragsentwicklungsmöglichkeiten.