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Sonntag16 Januar 2022

Management Skills

Marketingziele- Grundlagen der Kontextuntersuchung

Auf der Grundlage der Kontextuntersuchung sind nun Projektionen über die übrige Reifung der Einzelfaktoren des Situationsbildes zu erzeugen. Hierbei muß sich belegen, wie sich die Konstellation der Organisation und die auf  ihre Marktfortune einwirkenden Faktoren im Handlungsverlauf der Planzeitspanne vermutlich ändern werden.

Die Rolle langfristiger Prognosen besteht darin, realisierbare Abweichungen unter den Umsatzzielen der Unternehmenspräzens und dem erwarteten Umschlag bei Fortsetzung bisheriger Marketingstrategien festzustellen. Die Prognose hat demnach hierbei die Herausforderung, Ziellücken aufzudecken, und bildet damit den Anlass, neue Strategien und Aktionsprogramme zur Schliessung erkannter Ziellücken zu konzipieren.

Kurzfristige Absatzvorhersagen, d.h. Vorausschätzungen des Absatzes innerhalb eines Jahres, stellen die Grundsachlage für die Formulierung echter kurzfristiger Marketingziele dar und prägen so die Grundkonstellation für die Jahres-Absatz-planung. Von kurzfristigen Absatzvorhersagen hängt auch die jährliche mengenmäßige Prädisposition in nachgelagerten Bereichen (Erstellung, Erwerb, Personalbestand) ab.

Voraus berechnung der Branchenmarktsituation (Branchenprojektion)

Die Fortentwicklung des Branchenmarktes muß gar nicht simultan mit der Gesamtwirtschaft vonstattengehen. So beweisen sich mehrfach Unterschiede in den Zeitpunkten wie auch in der Tendenzstärke. Anhaltspunkte für die Branchenvorhersage stellen die Zahl und Kapazitäten der branchen angeschlossenen Unternehmen und die Evolution vor- und nachgelagerter Wirtschaftszweige dar. Wichtig ist ebenfalls das Identifizieren von Substitutionstrends (z. B. Substitut von Metall- oder Holzwaren vermöge Kunststoffprodukten).

Vorausschätzung der eigenen Salesmarktsachlage ( Unternehmensprojektion)
Hierbei beziehen sich die Estimationen auf realisierbare Reifungen auf Seiten
—    der Bedarfsträger (Konsumptions- bzw. Verwendungsintensität, Kaufkraft)
—    des Handels
—    des Wettbewerbs

Für die Umsatz- und Marktanteilsevolution der Unternehmenspräzens sind darüber hinaus das Unternehmungs- und Produktimage bei den Empfängern maßgeblich.