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Samstag04 Dezember 2021

Management Skills

Produktinnovation und marketingpolitische Prämissenentscheidung

Produktpolitik inkludiert sämtliche Entscheidungen, die in direkte Verbindung mit dem einzelnen Produkt getroffen werden und darauf ausrichtet sind, neue Produkte zu formen und im Markt einzuführen (Produktinnovation),

derzeit im Markt bewährte Produkte zu verwandeln (Produktmodifikation) wie auch 'alte' Produkte aus dem Programm auszusondern (Produkteliminierung) (Meffert).

Entscheidungen über Produkte und Produktionsprogramme sind den marketingpolitischen Prämissenentscheidungen angegliedert. Sie müssen anfangs aller Betrachtungen für die optimale Marketingstrategie stehen.

Ein essenzieller Nutzen des Instrumentes Produktpolitik besteht darin, daß neue oder korrigierte Produkte für eine unbestimmte Periode einen Vorsprung vor dem Wettbewerb sicherstellen.

Im Rahmen des Marketing-Mix ist die Produktpolitik keinesfalls denn ein technisches, stattdessen als eine marktorientierte Problematik zu verstehen. Einzig diejenigen Organisationen werden ihre beschlossenen Ziele erreichen, denen es gelingt, ihre Produkte resolut auf die Bedürfnisse des Marktes einzurichten.

Die Marktorientierung in der Produktpolitik bildet die Grundsäule für den Organisationserfolg. Das wird zudem gerade dadurch deutlich, daß jetzt in vielen Unternehmungen die hauptsächlichen Umsätze mit Produkten geschaffen werden, die vor zehn oder sogar fünf Jahren noch  nicht im Produktionsprogramm waren.

Allein vermöge einer rigide marktrelevanten Produktpolitik wird den Organisationen eine zeitige Adaptation an die sich immer schneller wandelnden Marktverhältnisse gelingen.

Innerhalb des verkaufpolitischen Instrumentariums nimmt die Produktpolitik eine essentielle Stellung ein. Letztlich hängen u.a. die Weise der Preispolitik, die Ausformung des Vertriebsapparates, die charakteristische Art der Werbung und Verkaufsförderung von der Art des Produktes ab, für das sie gültig sind.

Jegliche dieser marketingpolitischen Aktivitäten sind ständig produkt- bzw. sortimentsorientiert.

Produktpolitische Maßnahmen besorgen den Unternehmungen ein sog. vorübergehendes Monopol oder mindestens zeitlich begrenzt eine monopolähnliche Stellung mit guten Erfolgsoptionen.