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Samstag04 Dezember 2021

Leadership Skills

Kognitive Entfaltung des Schulkindes

Überwiegend die psychomotorische Leistungssteigerung im Schulalter erlauben das Schreiben. Bedingungen dazu sind eine genügende Feinmotorik, die Eignung zur Rezeption von Gestalt- und Raumverbindungen und eine bestimmte Einsicht der Arbeitshaltung, etwa zur Konzentration oder Ausdauer). Der Linkshändigkeit tendierenden Kindern, welche vermittels der rechten Hand das Schreiben aneignen sollen, und neuralgeschädigte Kinder haben meistens

verstärkt Problemsituationen im Schreibunterricht.

Beeinträchtigungen in der motorischen Entwicklung kommen des Öfteren bei lerngehandikapten und geistig gehandikapten Kindern vor. Weiters sind sie charakteristisch für Kinder mit einer frühkindlichen Hirnschädigung. An dieser Stelle vor allem ist die Feinbeweglichkeit verspätet, was vor allem im Schreibunterricht zu Erschwernissen führt, jedoch ebenfalls im Malen und Basteln. Die Auffassungsgabe leicht hirngeschädigter Kinder ist funktionierend. Als Konsequenz schwerer Hirnschädigung kann ebenfalls die intellektuelle Evolution verzögert sein. Einen unguten Effekt auf die Schularbeiten hat nicht zuletzt die für Hirngeschädigte augenfällige Raum-Form-Erfassungsschwierigkeit: Zeilen können keineswegs gehalten werden wie auch die Abstände ungleichmäßig et cetera sind. Das wiederum führt zu einem unsystematischen Erscheinungsbild der Hefte.

Der eigene Leib und die physische Leistung werden in späterer Dynamik vom Schulkind klar wahrgenommen. Sie erreichen hier ebenfalls ihre Relevanz für das Ansehen ebenso wie die den Wert in der Gruppierung auf Peerebene. Körperliche Wirkmächtigkeit ist dicht verbunden mit der Entfaltung eines gesunden Selbstwertes. In ihrer psychomotorischen Evolution prägnant zurückgebliebene Kinder sind deswegen oft nicht zuletzt in ihrer seelischen, wie zum Beispiel bei Ängsten, Minderwertigkeitsgefühlen und zwischenmenschlichen Evolution, wie bspw.Rücktritt von der Gruppe, Schüchternheit und so weiter, gefährdet.


Kennzeichnend für die kognitive Entfaltung des Schulkindes ist die Veränderung wesentlicher Aspekte seiner geistigen Haltung, so daß man von einer eigentlichen Strukturveränderung sprechen kann.