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Samstag04 Dezember 2021

Leadership Skills

Zwistigkeit mit sich selbst im Prozess der Ichfindung

Ferner sind Idole wie noch Ideale schichtbestimmt: Unterschichtadoleszenten scheinen sich stärker an separate Vorbilder als an Ideale auszurichten, wie auch bei den Idealen stehen de facto Werteinstellungen im Vordergrund: Sport ebenso wie Kunst sowie die Zuversichtlichkeit in der Familie transportieren größte Wichtigkeit. Mittel- und Oberschicht-adoleszenten lehnen sich besonders

nach politischen sowie ungegenständlichen Idealen wie etwa Theismus, Unabhängigkeit, Treue...).

Die Zwistigkeit mit sich selbst im Prozess der Ichfindung führt mehrfach zu einer Über beurteilung der eigenen Person, Egozentrizität) ebenso wie zur selben Zeit zu einer Destabilisierung des Selbstwerts. Der Heranwachsende spricht nun namentlich sensibel auf Erfolge wie noch positive Erfahrungen an. Diese mögen ihm großen Aufschwung geben; allerdings ebenfalls in negativer Sinnhaftigkeit reagiert er heftig, reale wie irrtümliche Fehlschläge treffen ihn hart und können ihn, flotter wie einen Erwachsenen, in eine Gemütsspäre des Lebensüberdrusses schieben, sh. auch Häufigkeit der Selbstmordbemühung. Solcherlei globale Verunsicherung begünstigt oft ein exorbitantes Geltungsstreben sowie ein Bedürfnis nach euphorischem Ich-Erleben.

In inniger Beziehung mit der Ichfindung erfolgt die Abtrennung von der vom Familienstamm. Selbige geschieht, wie etliche Nachforschungen erweisen,  bei weitem nicht auf einmal, stattdessen gewissermaßen stufenweise. Die erste Ablösungsphase ereignet sich sich im Areal der Freizeitgestaltung, man verbringt jetzt seine Freizeit vorwiegend bei Gleichaltrigen wie noch spezifische Neigungen und Interessenschwerpunkte realisiert werden. Die Identifizierung mit den Wertvorstellungen der Familie, wie beispielsweise politische wie auch religiöse Sichtweisen, bleibt intakt. Ferner bei der Problemlösung persönlicher Problematiken hat die Familie noch eine bedeutsame Funktion. Die Kongruenz von Meinungen und Ideologien zwischen Erziehungsberechtigte und Kindern ist schichtgeprägt: Die Gleichgestimmtheit ist grundsätzlich passender in den mittleren wie noch oberen Sozialgesellschaftsschichten. Die Erziehungsberechtigten der unteren Schichten bewerkstelligen es wohl weniger gut, Auffassungen und Werthaltungen an ihre Kinder zu überliefern.