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Sonntag16 Januar 2022

Leadership Skills

Im Schulalter ist der Intelligenzquotient einigermaßen belastbar

Intelligenz kann man definieren als die Tauglichkeit, Probleme zu beheben, während in einer neuen Lage Beziehungen erfaßt und Relevanzzusammenhänge synthetisiert werden. Als potentielle Intelligenz wird die kongenitale intellektuelle Entfaltbarkeit bestimmt. Sie ist nicht direkt fassbar, stattdessen lediglich über die aktualisierte Intelligenz, d. h. die handfesten Intelligenzleistungen, die z. B. unter Zuhilfenahme von Intelligenztests detektiert werden können.

Erhebungen über die Entwicklung der intellektuellen Leistungsfähigkeit beweisen, daß Leistungsanstieg bis zum Alter von 12 Jahren am größten ist;

die Zeitspanne in dem das Kind elementar seine Leistungsfähigkeit aufbaut.

Der Intelligenzquotient gibt an, wie die Intelligenzleistungen eines Menschen komparativ mit seiner Altersgruppe sind. Im Schulalter ist der Intelligenzquotient einigermaßen belastbar und angesichts dessen ein den Umständen entsprechend zuverlässiger Maßstab für die Vernunft eines Menschen; IQ-Fluktuationen im Laufe eines Lebens sind aber ständig möglich.

Ein spezielles Areal der Intelligenzforschung ist die Kreativität. Darunter ist unterdessen zu erfassen: erfindungsreiches, ingeniöses, entgegengesetztes Denken, das zu Lösungen extern der traditionellen Denkbahnen tendiert. Eine große Anzahl Analysen verifizieren eine Verringerung der Kreativität mit Beginn des Schullebensalters und implizieren implizieren, daß die gewöhnliche Schulsituation zumindest zum Teil dafür verantwortlich ist, insbesondere infolge die tendenziöse Förderung verträglichen Denkens und den enormen Übereinstimmungsdruck.

Für die Kalibration der Kreativität mußten eigens Tests entwickelt werden; die gewöhnlichen sind einzig auf die Untersuchung interoperabelen Denkens ausgerichtet. Es ergibt sich daraus eine Causa aller Messroutinen der Scharfsinnigkeit: Jedes detektiert jene Aspekte, für welche es gesondert geschaffen wurde.

Zwischen Intelligenzquotient und Schulperformanz besteht eine Verbindung, jedoch keinesfalls ein äußerst enger. Genauso bedeutsam für die Schulleistung sind die Stützfunktionen, insbesondere die Anregung und die Arbeitsattitüde.

Als Talent wird das Zusammenspiel von aktualisierter, testmäßig feststellbarer Denkfähigkeit mit den Stützfunktionen beschrieben. Sie ist die einzelne, fortwährend verfügbare Eignung, sich mit Problemen auseinanderzusetzen. Im Rahmen den Stützfunktionen distinguiert man:

Stützfunktionen
 
kognitive
(Rezeption und Erinnerung)
 
personale
 
Motivationen (unabhängige und heteronome)

Arbeitsgrundeinstellung (Konzentrationsfähigkeit, Durchhaltevermögen usw.)